Frage von Ver.Hunzt: Kann man einen “Problemhund” bis zur Begleithundeprüfung bringen?
Hallo Hundefreunde,
Ich weiß, dass man diese Frage so ohne den Hund zu kennen schlecht beantworten kann, aber vielleicht kennt ihr ja einen ähnlichen Fall, bei dem es geklappt hat. Ich bin mir zumindest sicher, dass sich die “Cracks” unter euch besser auskennen würden als ich
(Damit meine ich die, die sowieso schon lange in der Hundesportszene sind…).
Ich erzähl euch mal unsere Geschichte:
Wir haben zwei Hunde. Beide kommen vom Tierschutz, Mischlinge, die jeweils in Spanien und Griechenland von der Straße gerettet worden sind.
Die erste Hündin, Jeany, kam schon mit 4 Wochen direkt von der Straße zu uns. Sie ist jetzt 7 Jahre alt. Mit ihr hatten wir nie Gehorsamkeitsprobleme, obwohl wir in keiner Hundeschule waren und auch keine Ahnung hatten. Nur bei anderen Hunden bekommt sie (meistens) Angst oder wird hysterisch.
Zwei Jahre später haben wir Luna dazubekommen. Sie wurde allerdings in Deutschland geboren, ihre Mutter kam von der Straße trächtig hierher. Leider war Luna wegen Problemen bei der Abgabe ziemlich lange bei der Familie, die ihre Mutter übernommen hatten, und auch überhaupt keine Ahnung von Hunden hatten. Dort musste sie dann mehrere Monate warten, bis sie im Alter von etwa einem halben Jahr zu uns kam. Wo sie her kam, kümmerte sich eine ältere Frau um den trächtigen Hund, durfte allerdings gar keine Hunde in ihrer Wohnung im dritten Stock halten und somit geschah das alles heimlich. Die Welpen kamen somit kaum raus an die Umgebung…
Luna war seit dem wir sie haben, schon immer etwas anders. Wie auch Jeany, hatte sie immer absolute Angst vor anderen Hunden, fremden Menschen, Autos, Pferden… allem eben irgendwie. Sie läuft sehr oft in gebückter Haltung und eingeklemmten Schwanz selbst bei uns durchs Haus und war auch selten uns gegenüber offen und freundlich. Man kann sie für kein Spielen begeistern, nur wenn sie Lust hat (selten)- und überhaupt hat sie einen sehr eigenen Kopf
beide Hunde bellen WIE VERRÜCKT bei allem, was ums Haus rum passiert und wenn sie alleine sind (Nachbarn zufolge…). Man kann sie anbrüllen, bei jedem Mucks was sagen, auf sie zu laufen, sie ablenken… alles mit geringem Erfolg.
Nun muss ich ja auch sagen, dass ich (17) mich mit Luna, in deren Erziehung wohl sehr viel schiefgelaufen sein muss (ich sag auch klar an: von uns!), schon seit etwa einem halben Jahr viel beschäftige… (habe viel gelesen und kenn mich mit Tiererziehung auch recht gut aus durch mein Hobby Pferde) Das Ziehen an der Leine hat schon mit großem Erfolg nachgelassen und das Beste, wenn sie bellt, ist, wenn ich sie ablenke oder, wenn ich dabei bin, schon die ersten Ansätze versuche zu vermeiden. Wenn sie z.B. schon die Ohren spitzt oder nach dem Geräusch sucht, dass ich sie dann ermahne.
Das jedoch, wie schon gesagt, mit mäßigem Erfolg: Denn, meine Familie, so oft ich ihnen auch die Wichtigkeit schildere, will sich nicht zusammenreißen und die Hunde miterziehen
Im Gegenteil: Besonders meine Mutter belohnt sie auch noch für schlechtes Verhalten! Oder ignoriert die ewige Kläfferei und lässt ihnen zu viele Freiheiten (“Och Luna, kannst du bitte bitte aufhören zu bellen?” so ungefähr… die kann ja nicht ernst genommen werden -.-) Vermenschlicht werden die beiden auch.
Bei diesem Punkt stehen wir in etwa jetzt.
Im Moment versuche ich viel mit dem Hund zu machen, würde auch gerne in die Hundeschule hier im Ort gehen- nur leider nehmen die, glaube ich, keine Hunde, die nicht schon Welpenschule genossen haben
Angenommen, ich schaffe es alleine, wäre es schaffbar, dass Luna und ich auf einen Stand kommen würden, mit dem man sich zur BH anmelden kann?
Ich brauche nicht unbedingt die BH, aber würde gerne meinen Hund bis zu diesem Stand erziehen können- auch wenn es eigentlich viel zu spät ist…
Beste Antwort:
Answer by Benedikt
meiner meinung nach gibt es keine problem -hunde- sonder nur problem -besitzter- (oder dann eben auch mütter die es vermeintlich gut meinen.)
ein Hund ist ein Rudeltier und EINER ist immer der Alpha HUND. Und der sagt wo es alng geht. EINER und sonst keiner. Das müssen deine Eltern, Freunde, Bekannte oder auch sonst wer verstehen.DU bist in diesen Falle der Anführer, der Alpha HUND (um es so zu sagen. und nur DU sagst wo es lang geht.ALTER HAT DAMIT NICHTS ZU TUN auch wenn du erst 17 bist)
Wie du es ja selber schon geschrieben hast, du gehst Gassi und der Hund zieht, das soll nicht sein. Ein kurzer Ruck an der Leine, ein Wort, -nein- aber immer nur das eine, und der Hund lernt sehr schnell. ABER NIE DEN HUND SCHLAGEN,Macht er was falsch, nimm eine zusammengerollte Zeitung und schlag sie dir in die Hand, der Laut-das Geräusch der Zeitung ist schon genug. Du hast die Ansätze ja schon gemacht.
ADas ewige bellen, nun ja warum heulen sie und lärmen sie wie die virtuellen Schlosshunde. ist ihnen langweilig, haben sie angst. Gib ihnen was mit dem sie beschäftigt sind, Kauknochen oeder so. Lass sie mal alleine, es soll so ausschauen also wennn iemand da wäre. Fangen sie an zu bellen, schiess um die Ecke und mit der Zeitung in der Hand, ein paar strenge nein-nicht bellen oder was du so sagen willst. Mach das ein paar mal. Und die werden dann nicht wissen, sollen wir heulen, ist jemand da oder nicht. und mach dann den Abstand immer länger, mach die Tür zu, warte draussen, fangen sie an zu lärmen, sofort wieder hinein… das dauert halt ein paar Tage.
Wenn du Gassi gehst, wie lange bist du den draussen,einmal um den Baum und fertig oder so eine Stunde oder so. Der Hund soll dann auch müde sein, dann pennt er und vergisst aufs bellen.
Und vergiss nicht, ein Haustier ist nicht eine -Fabrik- Montag um 8 arbeiten anfangen und um 5 nach Hause. Es ist ein 7/24 job.
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